Der Landesforstdienst und die Gemeinden der energieregion vorderwald laden alle Waldbesitzer und Interessierten recht herzlich zu dieser Informationsveranstaltung ein!
Mittwoch, 16. November 2011
20.00 Uhr
Gemeindesaal Doren
• Vorzeigeprojekte
• Holzvermarktung
• Kooperationen
• Eigeninitiative
Die Waldaufseher der Waldregion Vorderwald – Egg sowie Peter Nenning vom Waldverband stehen für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Die Landjugend Vorderwald präsentiert einen Sketch zum Thema.
www.energieregion-vorderwald.at
Möglichkeiten einer gemeinsamen Holzernte aus Privatwäldern
Der Waldbesitz in der energieregion vorderwald ist oft sehr kleinteilig, die Bewirtschaftung aufgrund der Topografie oft sehr schwierig und mit hohem Aufwand verbunden. Nicht jeder Waldbesitzer hat die dafür nötigen Geräte, das nötige Wissen und die dafür nötige Zeit.
Gerade für eine Region, die energetisch unabhängig werden will, ist die CO2-neutrale Biomasse wichtiger Baustein für die Raumwärmeversorgung. Holz als Baustoff kann energetisch wesentlich aufwändigere Baustoffe wie z.B. Beton ersetzen.
Unterstützung bei der Bewirtschaftung des Privatwaldes
Auf dieser gemeinsamen Infoveranstaltung des Landesforstdienstes und der energieregion vorderwald werden daher Möglichkeiten und beispielhafte Projekte vorgestellt, wie auch kleinteilige Waldstrukturen effizient bewirtschaftet werden können. Die Beispiele reichen von einer unterstützenden Beratung bis zu einer abgestimmten gemeinschaftlichen Bewirtschaftung des Privatwaldes. Die Waldaufseher der Waldregion Vorderwald – Egg sowie Peter Nenning vom Waldverband stehen für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.
Programm:
1. Begrüßung: Guido Flatz, Bürgermeister Gemeinde Doren
2. Energiemodellregion Vorderwald: Monika Forster, energieregion vorderwald
3. Waldbesitz im Vorderwald: Peter Feuersinger, Leiter Forstwesen BH Bregenz
4. Vorzeigeprojekt „Junger Wald": Egon Schelling, Waldaufseher Krumbach, Langenegg, Lingenau
5. Vorzeigeprojekt „Für´n oagana Wald und s´Wild": Meinrad Gruber, Waldaufseher Doren
6. Vorzeigeprojekt Ippachwald, Roland Erne, Forstwesen BH Bregenz
7. Schutzwald Bolgenach: Klemens Nenning, Waldaufseher Hittisau
8. Holzvermarktung: Peter Nenning, Waldverband Vorarlberg
9. Sketch der Landjugend Vorderwald
10. Fragen und Diskussion
Alle Waldbesitzer und Interessierte sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen.
Alle Volksschulen in der energieregion vorderwald beteiligten sich im Frühjahr 2011 mit fast 500 Kindern am Ideenwettbewerb. Herausgekommen sind kreative, bunte und wegweisende Ideen und Kunstwerke. Die einzelnen Schulen und Klassen haben sich viele Gedanken zum Thema Energie, Energie sparen und Erneuerbare Energie gemacht und daraus Bilder, Bücher, Texte und Plakate gestaltet.
Hier die Projekte der SchülerInnen der VS Riefensberg.
Als Dankeschön für das tolle Engagement sind alle teilnehmenden Schulen herzlich zu einer Vorstellung des Klimaclowns am 9. Juni in Hittisau und Sulzberg eingeladen. Jeder Schüler erhält einen Pflanzwürfel aus Weißtannenholz. In diesem Würfel, den die Schüler der Schule Langenegg produziert haben, kann jedes Kind seinen eigenen Weißtannensamen setzen und beobachten wie aus dem Samen ein Sämling, ein Bäumchen und schließlich ein Baum wird, der ökologischen Baustoff und erneuerbare Energie spendet.
Die energieregion vorderwald hat sich als ein wesentliches Ziel gesetzt, Energie bewusst, sicht- und erlebbar zu machen. Viele Objekte – vom Biomasseheizwerk über Gebäude bis zum Wasserwanderweg – ermöglichen das schon jetzt in der Modellregion.
Visitenkarte der energieregion vorderwald
Im neu erstellten Exkursionsführer werden über 20 Objekte mit Bild, Text und Kontaktdaten vorgestellt. Für jedes dieser Objekte können auch Führungen in Anspruch genommen werden.
Für Fachexkursionsgruppen oder Schulen gibt es spezielle Programmangebote mit individuell gestaltbaren Bausteinen.
Gebäude, Erneuerbare Energie, Landschaft
Die Objekte sind in drei Kategorien eingeteilt: Gebäude und Energie, Erneuerbare Energie, Landschaft und Energie. Im Bereich Gebäude und Energie werden z.B. das neue h o f h u s in Lingenau, die neue Wohnanlage in Krumbach oder die Volksschule in Doren vorgestellt. Biomasseheizwerke oder Energie aus Wasserkraft z.B. mit dem Wasserkraftwerk Langenegg stehen für das Erlebnis Erneuerbare Energie. Die beschriebenen Objekte im Bereich Landschaft und Energie eignen sich sehr gut als Ausflugstipp für die ganze Familie: Hier werden z.B. die Energieportale in Langenegg, der Wasserwanderweg und das Lecknertal in Hittisau oder das Moorbad in Sibratsgfäll vorgestellt.
Auch die Juppenwerkstatt Riefensberg ist im Exkursionsführer angeführt sowie das Biomasseheizwerk in der Volksschule.
Erhältlich ist der kostenlose Exkursionsführer im praktischen Faltformat einschließlich Landkarte bei den acht Gemeinden der energieregion vorderwald und im Energieinstitut Vorarlberg.
Jetzt sanieren! Wir zeigen, wie´s geht!
„Tag der offenen Tür“ in drei beispielhaft sanierten Einfamilienhäusern in der energieregion vorderwald
Samstag, 12. März 2011, 14.00 bis 17.00 Uhr in Hittisau, Krumbach und Sulzberg
Das Einfamilienhaus Thomas Steuer in Krumbach vor und nach der Sanierung.
Welche Dämmung braucht mein Haus, welche Heizung passt zu meinem Objekt? Was kann ich tun, um Energiekosten einzusparen, welche erneuerbaren Energieträger kann ich einsetzen? Egal ob nur einzelne Bauteile oder das ganze Gebäude saniert werden sollen – viele Fragen wollen geklärt und Varianten durchdacht sein, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. Die energieregion vorderwald möchte Interessierte bei ihrem Sanierungsvorhaben unterstützen und bietet daher einen „Tag der offenen Tür“ in beispielhaften Sanierungsobjekten an. Der Infotag findet am Samstag, den 12. März, von 14.00 bis 17.00 Uhr statt.
Drei Bauherren, die ihre Einfamilienhäuser in den letzten Jahren saniert haben, öffnen ihre Türen und geben zusammen mit Planern oder Handwerkern ihre Erfahrungen weiter:
Hittisau:
Einfamilienhaus Marlies und Hermann Bechter, Hitttisau, Großenbündt 403
"Auch ein Haus aus dem Jahr 1973 kann sehr hohe energetische Standards erreichen"
Krumbach:
Einfamilienhaus Thomas Steurer, Krumbach, Glatzegg 253
"Energetische Optimierung durch eine nachhaltige Sanierung der gesamten Gebäudehülle - Verwendung von Weißtanne aus dem eigenen Wald"
Sulzberg:
Einfamilienhaus Alexandra und Ewald Fink, Sulzberg, Oberhaus 271
"Kaum zu glauben, dass die Mauern dieses Hauses im Jahre 1972 errichtet wurden"
Genauere Beschreibungen der Sanierungsobjekte (Download 149 KB)

Online-Fragebogen zum Download (PDF, 173 KB)
Die Gemeinde Riefensberg ist eine von acht Gemeinden in der energieregion vorderwald. Die energieregion vorderwald arbeitet seit Frühjahr 2010 intensiv an einer gemeinsamen und zukunftsfähigen Klima- und Energiepolitik für den Vorderwald. Dazu hat sich die energieregion vorderwald ehrgeizige Ziele gesetzt (weitere Infos unter www.energieregion-vorderwald.at). Von besonderer Bedeutung ist das Ziel, die Region im Bereich Heizwärme unabhängig von fossilen Brennstoffen wie Öl oder Gas zu machen – das heißt, Raumwärme nur noch aus erneuerbarer Energie aus der Region bereit zu stellen.
Auf dem Weg zur unabhängigen Energieversorgung im Bereich Raumwärme möchte die Gemeinde Riefensberg ihre Bürgerinnen und Bürger möglichst gut unterstützen. Dazu ist es nötig, den derzeitigen Stand der Energieversorgung, den baulichen Zustand der Gebäude und die Wünsche der Eigentümer zu kennen – nur wenn bekannt ist, wo der Schuh drückt, kann Abhilfe geschaffen werden. Der beiliegende Fragebogen dient zur Bestandsaufnahme.
Mit den Daten der Bestandsaufnahme werden zwei Ziele verfolgt:
- Planung von geeigneten Maßnahmen, um den Anteil an erneuerbaren Energieträgern im Bereich Raumwärme zu erhöhen, z.B. geeignete Informationen bereitstellen, Förder-möglichkeiten ausschöpfen, Nahwärmeversorgung und Mikronetze ausbauen, usw.
- Erstellung einer regionalen Energie- und CO2-Bilanz als Vergleichsbasis um die Entwicklung der Region z.B. im Jahre 2020 feststellen zu können
Wir möchten Sie dafür gewinnen, dieses Projekt zu unterstützen und den Fragebogen bis zum 15. Februar 2011 auszufüllen und im Gemeindeamt abzugeben bzw. in den Briefkasten zu werfen. Sie leisten damit einen Beitrag zur zukunftsfähigen Gestaltung der Lebens-bedingungen in unserer Gemeinde. Die Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt. Allen Interessierten werden zusammengefasste und anonymisierte Ergebnisse für die gesamte energieregion vorderwald zugänglich gemacht.
TIPP für Internet-User: Einfach den Fragebogen am PC ausfüllen und per Mail senden an tourismus(a)riefensberg.at
Wenn Sie Fragen zur energieregion vorderwald oder zum Fragebogen haben, wenden Sie sich bitte an unsere Energiebeauftragte für die energieregion vorderwald:
Karoline Willi, Telefon 05513/8356, email tourismus@riefensberg.at
Vielen Dank für Ihr Engagement für unsere Gemeinde!
Projektkoordinatorin
Energieinstitut Vorarlberg
Monika Forster
T +43 (0)699 13120284
E info(a)energieregion-vorderwald.at
Ansprechpartnerin in der Gemeinde
Karoline Willi
T +43 (0)5513 8356-0
E tourismus(a)riefensberg.at
Die acht Vorderwälder Gemeinden Doren, Hittisau, Krumbach, Langenegg, Lingenau, Riefensberg, Sibratsgfäll und Sulzberg haben sich im Frühjahr 2010 zur energieregion vorderwald zusammengeschlossen mit dem Ziel, gemeinsam die energiepolitische Zukunft des Vorderwalds zu gestalten. Das Projekt wird als eine von drei Energiemodellregionen Vorarlbergs vom Klima- und Energiefonds bis zum Sommer 2012 gefördert. Unterstützt wird die energieregion vorderwald zudem vom Energieinstitut Vorarlberg und vom e5 Landesprogramm für energieeffiziente Gemeinden.
Die acht Gemeinden haben sich ein umfangreiches Maßnahmenbündel zusammengestellt, das sie bis 2012 umsetzen möchten. Die Ziele und Aktivitäten der energieregion vorderwald lassen sich unter den übergeordneten Maßnahmenfeldern "Energie erleben", "Erneuerbare Energie", "Energieeffizienz", "Mobiliät", "regionale Wirtschaft" und "Aktuelles/Veranstaltungen" zusammenfassen. Zur Dokumentation der Ausgangslage wird eine regionale CO2-Bilanz für die energieregion vorderwald erstellt.
Der Vorderwald bildet den österreichischen Teil des grenzüberschreitenden deutsch-österreichischen Naturparks Nagelfluhkette.